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Willkommen bei Lucian,

ein Jahr Lucian! Ein Jahr kann so kurz sein und dieses war definitiv kurz. Nun sind wir also schon ein Jahr alt und wollen dies mit einem neuen Style feiern. Herzlichen Glückwunsch, Lucian!
Hintergrund: ALice Faux / deviantart
Header: phatpuppy / deviantart



Liebe Grüße
die Spielleitung
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Gründung: 22. Januar 2011

Eröffnung: 08. Februar 2011

Rollenspielstart: 16. April 2011

Mitgliederübersicht::
Begleiter: 5
Menschen: 4
Begleiter ohne Mensch: 1

Erste Mitglieder: Raven, Merle, Freya
1. Kapitel: Den Tod im Genick

Jahreszeit
Herbst

Wetter
Sonnenschein, es ist Nachmittag. Der Himmel ist stark bewölkt. Es sieht ein wenig nach Regen aus. Es ist windstill. 13-15°C

Tageszeit
Nachmittag (circa 15 Uhr)

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 The Hunger Games-Lauf, wenn du kannst!

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AutorNachricht
Maya

avatar

Gruppe : Unwissend
Alter Charakter : 16
Größe : 1,64 m
Gewicht : 50 kg
Besonderheiten : Linkshänder, Tatoo am rechten Unterarm, einige Narben

BeitragThema: The Hunger Games-Lauf, wenn du kannst!   Mo März 19, 2012 7:35 pm


Ich atme noch einmal tief durch, dann öffne ich meine Augen wieder.
Meine Hände sind zu Fäusten geballt und mein Magen fühlt sich an wie ein Eisklumpen. Ich habe Angst, so sehr, dass es mir die Kehle zuschnürt und ich nicht mehr klar denken kann.
Warum tue ich das alles? Diese Frage stelle ich mir schon, seit ich meinen Entschluss gefasst habe. Warum?
Warum stehe ich hier und warte auf den Tod? Ich weiß die Antwort, aber sie hilft mir nicht weiter.
Ich stehe hier und sterbe, damit die, die ich liebe leben können. Aber ich fühle mich nicht tapfer, nicht so, als hätte ich etwas ehrenvolles getan. Wird in den Büchern nicht immer geschrieben, wie gut sich die fühlen, die sich für andere opfern? Aber ich habe nur Angst. Bin ich deswegen ein schlechterer Mensch? Weil ich nicht mutig und tapfer bin, sondern mich hier zusammenkauere und Angst habe? Angst davor, zu sterben?

Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Krieg und Zerstörung haben ein Feld von Tod und Verderben hinter sich zurückgelassen...
Eine Stadt. Die Zivilisation liegt im Kern, einen Ort, den nur die wenigsten jemals zu sehen bekommt. Die Oberschicht...und die jeweiligen Tribute.
Der Großteil der Bevölkerung lebt in den Randgebieten, dem sogenannten Saum und muss jeden Tag aufs neue um das Überleben kämpfen. Und es gibt nur eine einzige Möglichkeit, der Armut und dem Elend zu entkommen: Die Spiele.

Langsam löse ich meine verkrampften Finger und versuche vergeblich, mich zu entspannen. Ich höre einen andauernden lauten Ton, der über das Land schallt. Die Spiele werden jeden Augenblick beginnen.
Wieder schließe ich die Augen, warte, bis sich der Boden unter mir nicht mehr bewegt und ich die frische Luft riechen kann, die nichts mit dem abgestandenen Gestank der unterirdischen Tunnel zu tun hat.
Ich befinde mich mitten in einer Landschaft voll blühender Wiesen und grüner Wälder. Alles sieht friedlich aus, kaum zu glauben, dass hier bald unschuldige Kinder ihr Leben lassen müssen. Dass dieser Ort sich jeden Moment in ein blutiges Schlachtfeld verwandeln könnte.
Nirgends um mich herum sehe ich irgendeine Begrenzung, etwas, dass diese unnatürliche Idylle zerstören könnte, aber ich weiß trotzdem, dass ich mir in der Arena befinde. Tausende von Menschen sehen mir zu, können gerade jetzt die Angst in meinem Gesicht erkennen, lachen vermutlich sogar darüber.

Einmal im Jahr finden im Zentrum der Stadt Spiele auf Leben und Tod zur Unterhaltung der Oberschicht statt. Die Teilnehmer, alles Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren, kommen sowohl aus dem Saum, wie auch aus dem Zentrum der Stadt. Für die Teilnehmer aus dem Zentrum gilt es als Mutprobe, an den Spielen teilzunehmen und als Triumph, sie zu gewinnen. Sie investieren viel Zeit ihres Lebens darin, sich auf diese Art von Wettkampf vorzubereiten. Wer aus dem Saum teilnimmt, der sieht in den Spielen nur die Möglichkeit, seine eigene Familie vor dem Hungertod zu bewahren. Die Angehörigen eines jeden Tributes bekommen Geld und Verpflegung, im Falle eines Sieges sogar ein ganzes sorgenfreies Leben. Grund genug für viele aus dem Saum, ihr Leben in der Arena aufs Spiel zu setzen.

Im Umkreis von wenigen hundert Meter stehen weitere Kinder und Jugendliche, jeder auf einer Metallplatte, so wie ich. Ich versuche, mir jeden von ihnen einzuprägen. Einer von ihnen wird es sein, der mich bald umbringen wird.
Noch einmal denke ich daran, warum ich hier stehe, aber es ist schon längst zu spät, jetzt noch etwas daran ändern zu können. Ich habe meine Wahl getroffen. Für meinen Tod wird meine gesamte Familie leben können. Vielleicht ist es eine ehrenhafte Art zu sterben, aber das kann mir die Angst auch nicht nehmen.
Ein weiterer Gong ertönt, der Druck von meinen Beinen schwindet und ich werfe keinen Blick zurück, sondern laufe, renne, so schnell ich kann. Ich renne um mein Leben.

Eckdaten:
-Das RPG ist an die "Tribute von Panem"-Trilogie von Suzanne Collins angelehnt
-geschrieben wird in der dritten Person Singular Präteritum
-Es gibt keine Altersbegrenzung, +14 allerdings empfohlen
-Administratoren sind Finnick und Soraya
http://panem-et-circenses.forumieren.com/


Code:
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[justify][size=18]I[/size][size=12]ch atme noch einmal tief durch, dann öffne ich meine Augen wieder.
Meine Hände sind zu Fäusten geballt und mein Magen fühlt sich an wie ein Eisklumpen. Ich habe Angst, so sehr, dass es mir die Kehle zuschnürt und ich nicht mehr klar denken kann.
Warum tue ich das alles? Diese Frage stelle ich mir schon, seit ich meinen Entschluss gefasst habe. Warum?
Warum stehe ich hier und warte auf den Tod? Ich weiß die Antwort, aber sie hilft mir nicht weiter.
Ich stehe hier und sterbe, damit die, die ich liebe leben können. Aber ich fühle mich nicht tapfer, nicht so, als hätte ich etwas ehrenvolles getan. Wird in den Büchern nicht immer geschrieben, wie gut sich die fühlen, die sich für andere opfern? Aber ich habe nur Angst. Bin ich deswegen ein schlechterer Mensch? Weil ich nicht mutig und tapfer bin, sondern mich hier zusammenkauere und Angst habe? Angst davor, zu sterben?[/size][/justify]

[justify][size=12][i]Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Krieg und Zerstörung haben ein Feld von Tod und Verderben hinter sich zurückgelassen...
Eine Stadt. Die Zivilisation liegt im Kern, einen Ort, den nur die wenigsten jemals zu sehen bekommt. Die Oberschicht...und die jeweiligen Tribute.
Der Großteil der Bevölkerung lebt in den Randgebieten, dem sogenannten Saum und muss jeden Tag aufs neue um das Überleben kämpfen. Und es gibt nur eine einzige Möglichkeit, der Armut und dem Elend zu entkommen: Die Spiele.[/i][/size][/justify]

[justify][size=18]L[/size][size=12]angsam löse ich meine verkrampften Finger und versuche vergeblich, mich zu entspannen. Ich höre einen andauernden lauten Ton, der über das Land schallt. Die Spiele werden jeden Augenblick beginnen.
Wieder schließe ich die Augen, warte, bis sich der Boden unter mir nicht mehr bewegt und ich die frische Luft riechen kann, die nichts mit dem abgestandenen Gestank der unterirdischen Tunnel zu tun hat.
Ich befinde mich mitten in einer Landschaft voll blühender Wiesen und grüner Wälder. Alles sieht friedlich aus, kaum zu glauben, dass hier bald unschuldige Kinder ihr Leben lassen müssen. Dass dieser Ort sich jeden Moment in ein blutiges Schlachtfeld verwandeln könnte.
Nirgends um mich herum sehe ich irgendeine Begrenzung, etwas, dass diese unnatürliche Idylle zerstören könnte, aber ich weiß trotzdem, dass ich mir in der Arena befinde. Tausende von Menschen sehen mir zu, können gerade jetzt die Angst in meinem Gesicht erkennen, lachen vermutlich sogar darüber.[/size][/justify]

[justify][size=12][i]Einmal im Jahr finden im Zentrum der Stadt Spiele auf Leben und Tod zur Unterhaltung der Oberschicht statt. Die Teilnehmer, alles Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren, kommen sowohl aus dem Saum, wie auch aus dem Zentrum der Stadt. Für die Teilnehmer aus dem Zentrum gilt es als Mutprobe, an den Spielen teilzunehmen und als Triumph, sie zu gewinnen. Sie investieren viel Zeit ihres Lebens darin, sich auf diese Art von Wettkampf vorzubereiten. Wer aus dem Saum teilnimmt, der sieht in den Spielen nur die Möglichkeit, seine eigene Familie vor dem Hungertod zu bewahren. Die Angehörigen eines jeden Tributes bekommen Geld und Verpflegung, im Falle eines Sieges sogar ein ganzes sorgenfreies Leben. Grund genug für viele aus dem Saum, ihr Leben in der Arena aufs Spiel zu setzen.[/i][/size][/justify]

[justify][size=18]I[/size][size=12]m Umkreis von wenigen hundert Meter stehen weitere Kinder und Jugendliche, jeder auf einer Metallplatte, so wie ich. Ich versuche, mir jeden von ihnen einzuprägen. Einer von ihnen wird es sein, der mich bald umbringen wird.
Noch einmal denke ich daran, warum ich hier stehe, aber es ist schon längst zu spät, jetzt noch etwas daran ändern zu können. Ich habe meine Wahl getroffen. Für meinen Tod wird meine gesamte Familie leben können. Vielleicht ist es eine ehrenhafte Art zu sterben, aber das kann mir die Angst auch nicht nehmen.
Ein weiterer Gong ertönt, der Druck von meinen Beinen schwindet und ich werfe keinen Blick zurück, sondern laufe, renne, so schnell ich kann. Ich renne um mein Leben.[/size][/justify]

[u][size=12]Eckdaten:[/size][/u]
[size=12]-Das RPG ist an die "Tribute von Panem"-Trilogie von Suzanne Collins angelehnt
-geschrieben wird in der dritten Person Singular Präteritum
-Es gibt keine Altersbegrenzung, +14 allerdings empfohlen
-Administratoren sind Finnick und Soraya
http://panem-et-circenses.forumieren.com/
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